CHECKLISTE

Beim Karate folgt das Lernen in der Regel dem Prinzip „Vom Groben zum Feinen“: Zunächst wird das Fundament gelegt, dann geht es um die Mechanik und schließlich um die geistige Reife.


Wer die folgenden Punkte beachtet, führt eine tiefgreifende Überprüfung der Kata durch. Das Behalten der Punkte und deren qualitative Verbesserung im Laufe der Zeit dient dazu, das eigene Karate ständig zu verbessern. 


  • Atmung 
  • Blickwendungen vor den Techniken 
  • Bunkai-Verständnis 
  • Enbusen 
  • Hikite 
  • Hüfteinsatz
  • Kiai 
  • Kime 
  • Langsame und schnelle Ausführungen 
  • Muskulatur-Anspannung und -Entspannung 
  • Präzise und kompakte Zwischenbewegungen 
  • Rhythmen beachten 
  • Stabile Endtechniken 
  • Stellungen 
  • Unten bleiben zwischen den Techniken
  • Zanshin = Fokus und Präsenz


Kontinuierliche, kleine Schritte – auf Japanisch „Kaizen“ (Kai (改): Veränderung/Wandel und Zen (善): Gut/das Gute) – sind der Schlüssel zu einer Entwicklung, die den Karateka auch im fortgeschrittenen Alter stärkt und dafür sorgt, dass seine Qualität der erreichten Graduierung entspricht.